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Bauteil-Liste
R1=150k, R2=10k, R3,R4=6,8k, R5,R6= 1k, R7,R8=39 Ohm,
R9,R10=1k, R11,R12=560 Ohm, R13=56 Ohm, R14=10k, R15,R16=1,5k,
C1,C2=1000uF/16V, C3=100nF,
D1,D2,D3,D4=1N4001, 1N4002, 1N4003 oder Brückengleichrichter B40C1000,
D5,D6=1N4001, 1N4002 o. 1N4003
>D7=LED rot, D8=LED grün (20 mA-Typen)
T1,T6=BC548B, T2,T5=BC558B, T3=BD436 (oder ähnl.), T4=BD435 (oder
ähnl.) (T3,T4 auf Kühlblech)
P=Potentiometer 10k, La=Kfz-Sofittenlampe oder Niedervolt-Halogenlampe
12V/10W
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Beschreibung
Die Schaltung entspricht einem Klasse-B-Gegentaktverstärker.
Das Besondere an dieser Fahrregler-Schaltung liegt darin, daß sie
eine positive oder negative Gleichspannung für Vorwärts- bzw.
Rückwärtsfahrt ans Gleis liefert, je nach dem ob das Fahrregler-Poti
P1 aus der Mittenstellung (Nullstellung = Halt) nach rechts oder nach
links gedreht wird. Ein Polwende-Schalter entfällt also. Ein Vorteil
dieser Schaltung liegt darin, daß eine Schiene immer an Masse liegt,
was die Steuerung von zusätzlichen Betriebs-Bausteinen (z.B. Signalen)
über das Gleis vereinfachen kann.
Der Transformator mit Mittenanzapfung und zweimal ca. 8 Volt~ (ca. 10
VA) liefert hinter dem Doppelweg-Gleichrichter eine positive und eine
negative Gleichspannung von jeweils ca. 10 Volt.
Das Fahr-Poti P steuert eine zweistufige Gegentaktendstufe, deren positiver
Zweig von den Transistoren T1, T3, und deren negativer Zweig von T2, T4
gebildet wird. Die Leistungstransistoren T3 und T4 können ohne Isolierscheiben
auf ein gemeinsames Kühlblech montiert werden, da ihre Kollektoren
miteinander verbunden sind (Bei den üblichen Leistungstransistoren
sind die Montagelaschen elektrisch mit dem Kollektor verbunden).
Als einfache Kurzschlußsicherung dient eine Kfz-Sofittenlampe (oder
genauso gut: eine Niedervolt-Halogernlampe) La, die den Ausgangsstrom
auf maximal ca. 1 A begrenzt.
An den Dioden D5 und D6 wird mit den Transistoren T5 bzw. T6 ein Spannung
für zwei LEDs (rot bzw. grün) abgegriffen und verstärkt,
die die Fahrtrichtung anzeigen. Da die LEDs hier nicht wie meist üblich
die Spannung am Gleis sondern einen Stromfluß anzeigen (!), dienen
diese LEDs gleichzeitig einer besonders für Z-Loks (mit ihren gelegentlichen
Kontaktproblemen) sehr nützlichen Betriebskontrolle, da sie nur aufleuchten,
wenn Strom fließt, d.h. wenn die Lok sicheren Kontakt zu den Schienen
hat.
Durch Wahl von größeren Werten für die Widerstände
R15, R16 (ggf. mit einem Doppelschalter zuschaltbar machen), kann der
Einstellbereich des Fahrpotis P für Rangierfahrt gespreizt werden.
Infrarot-Fernbedienung
Dieser Fahrregler hat sich auf meiner Anlage bewährt
und sollte als reiner Gleichspannungs-Fahrregler besonders auch für
Faulhaber-Motoren geeignet sein.
An Stelle des Fahrpotis kann der Fahrregler auf meiner Anlage alternativ
(fernbedient umschaltbar) durch eine Infrarot-Fernbedienung aus einem
alten TV-Gerät angesteuert werden, wobei die Analog-Werte Lautstärke,
Helligkeit und Farbsättigung der Fernbedienung bis zu drei Fahrkreise
regeln können und mit den Digitalwerten (Programmwahl) Weichen oder
andere Magnetartikel geschaltet werden können. Ich habe hierfür
den leider nicht mehr erhältlichen IC-Satz von Philips SAF1039 (transmitter)
und SAF1032 (receiver), der eine nur einfache Beschaltung erfordert, eingesetzt.
Der Infrarot-Empfänger mit Vorverstärker ist in einem "Bahn-Betriebsgebäude"
eingebaut.
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