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Funktionsbeschreibung
Die auf den Bildern 1 bis
3 dargestellten Teilschaltungen bilden insgesamt
den Fahrregler und sind an den bezeichneten Punkten a,b,c,A,B,C,D miteinander
zu verbinden. Das Kernstück der Schaltung zeigt Bild 1, die Leistungsendstufe
Bild 2, ein Relais-Umschalt-FlipFlop Bild 3.
Der Fahrregler liefert Rechteckimpulse zum langsamen Anfahren und Anhalten
der Lokomotive. Die Impulse erscheinen, wenn das Fahrpoti R13 wenig aufgedreht
wird, bei Erhöhung der Gleichspannung durch weiteres Aufdrehen von
R13 verschwinden die Impulse und erscheinen wieder, wenn R13 wieder zurückgedreht
wird.
Das Fahrpoti R13 liegt an der Betriebsspannung + Ub. Die mit dem Schleifer
abgegriffene Spannung wird über D3 den Transistoren T2, T1 (T1 auf
Bild 2) zugeführt, die eine Darlingtonstufe bilden. Diese speist
über das Polwende-Relais K1 das Gleis.
Die Impulse werden von dem als astabilen Multivibrator geschalteten Timer-IC
NE 555 erzeugt. Die Pulsfrequenz beträgt ca. 70 Hz bei einem Pulspausenverhältnis
von ca. 1:1. Die Impulse gelangen über R4 und R6 an T3 und von dessen
Emitter an die Basis von T2, wo sie sich dem Gleichspannungspegel überlagern.
Die Impulse werden durch T6 und T7 nur bei wenig aufgedrehtem Fahrpoti
R13 vom 555 zur Basis von T3 durchgeschaltet. Bei höherer mit R13
abgegriffener Gleichspannung werden die Impulse über T7 nach Masse
kurzgeschlossen. Mit dem Poti R10 läßt sich die Schwelle festlegen,
bei der die Impulse erscheinen bzw. verschwinden. Damit läßt
sich die Impulssteuerung an die speziellen Fahreigenschaften der Lokomotiven
anpassen. T8 läßt die LED D2 aufleuchten, wenn (bei weiter
aufgedrehtem Fahrpoti R13) keine Impulse mehr vorhanden sind und reiner
Gleichspannungsbetrieb besteht.
T4 und T5 schalten die Impulse aus, wenn der Abgriff von R13 an Masse
liegt, d.h. der Fahrregler auf Halt steht.
Die Schaltung von Bild 3
hat mit dem eigentlichen Fahrregler nichts zu tun, sie dient lediglich
dazu, das Polwende-Relais mit einem Taster Ta umschalten zu können.
Mit zwei der vier Gatter des 4011 ist ein einfaches FlipFlop aufgebaut,
das mit Ta hin und her geschaltet wird und über T10 das Relais K1
für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt umsteuert. Die LEDs
D4, D5 zeigen die Fahrtrichtung an.
Wer sich anstelle des Relais K1 mit einem einfachen handbetätigten
Schalter 2 x UM begnügt, kann die Schaltung nach Bild 3 einfach weglassen.
Der Fahrregler hat noch kein Netzteil, das zusätzlich zu erstellen
ist. Die Betriebs-Gleichspannung +Ub sollte für den Betrieb von Z-Lokomotiven
ca. +10 bis +12 Volt betragen.
Die Schaltung besitzt ferner noch keine Kurzschluß-Strombegrenzung,
die unbedingt vorzusehen ist. Im einfachsten Fall kann in die Emitterleitung
von T1 ein Halogen-Lämpchen oder eine Kfz-Soffitten-Lampe12 Volt/10
Watt eingesetzt werden, die den maximalen Strom auf ca. 1 Ampere begrenzt.
(Seite erstellt 27.2.02, überarbeitet 13.3.09)
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