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Hobby-Elektronik: Eine allgemeine Übersicht zu Fahrreglern für gleichspannungsbetriebene Modelleisenbahn-Lokomotiven
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Bauteilliste
zu Bild 2 |
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Auf
den folgenden Seiten werden verschiedene elektronische Fahrregler für
Modelleisenbahn-Lokomotiven vorgestellt. Zum besseren Verständnis
der Schaltungen und zur Erleichterung der Auswahl einer Schaltung für
den individuell gewünschten Zweck wird auf dieser Seite hier eine
allgemeine Übersicht über die Schaltungstechnik elektronischer
Fahrregler für gleichspannungsbetriebene Lokomotiven gegeben. |
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2)
Fahrregler mit Einknopfbedienung |
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Bauteilliste
zu Bild 3 und Bild 4 |
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3)
Fahrregler mit Halbwellenimpulsen |
Bauteilliste zu Bild 5 R1=220Ohm, R2=22k, R3=10Ohm, R4=150Ohm, R5=0,47Ohm, P1=10k Potentiometer, C1=2200u, C2=100u, D1,D2=1N4148, D3=1N4002, T1=BC548C, T2=BD375, T3=BC548B, S1=1 x UM, S2=Taster, PW=Schalter 2 x UM, + Ub ca. 10 V für Z-Loks |
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Bauteilliste für Bild 6 R1=2,2k, R2=10k, R3,R4=100k Trimmer, R5=47k, R6=180Ohm, R7=0,47Ohm, R8=4,7k, P1=10k Potentiometer, C1=2200u, C2=100u, D1,D2=1N4148, D3=1N4002, T1=BC548C, T2=BD375, T3=BC548B, T4=2N3819 (N-Kanal-FET), S1=1 x EIN, PW=2 x UM, + Ub ca. 10 V für Z-Loks |
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4)
Anfahr- und Bremsverzögerung (Massensimulation), Anfahr- und Bremsautomatik |
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| Zu
Bild 7 Mit dem IC1 = 4011 (4fach CMOS-Nand-Gatter mit je 4 Eingängen, Anschlußschema siehe unten links) ist ein freilaufender Rechteckgenerator mit variablem Puls/Pausenverhältnis realisiert. Dieses wird mit dem Poti P1 verändert, das als Fahrpotentiometer dient. R3, R4, C2 bilden ein Tiefpaßfilter, über das die stromverstärkende Endstufe mit T1, T2, T3 angesteuert wird. PW ist ein Polwendeschalter (2 x UM) zum Wechseln der Fahrtrichtung. Die Schaltung ist nicht mit einer Kurzschluß-Strombegrenzung versehen ! Bauteilliste zu Bild 7 R1,R2=22k, R3,R4=10k, R5=39Ohm, R6=4,7k, R7=220Ohm, R8=10k, P1=100k, C1=0,15u, C2,C3,C5=0,1u, C4=4,7u D1,D2=1N4148, D3=1N4002, T1=BC558, T2=BC548C, T3=BD375 (mit Kühlblech), IC1=4011 Betriebsspannung +Ub = +10 bis +12 V (für Z-Loks) |
| 5)
Fahrregler mit Impulsbreiten-Steuerung Diese Regler verwenden Rechteckimpulse der vollen Fahrspannungshöhe, die dem Motor als Anfahrhilfe sein volles Drehmoment während der Impulsdauer verleihen. Die mittlere Fahrspannung und damit die Fahrgeschwindigkeit wird vom Verhältnis der Impulsdauer zur Impulspause bestimmt, das mit dem Fahr-Poti verändert wird. Die Regler-Endstufe wird dabei von einem Rechteckgenerator mit variablen Puls/Pausen-Verhältnis angesteuert. Die optimale Impulsfolge-Frequenz für den Betrieb von Modellbahn-Motoren liegt bei etwa 50 bis 150 Hertz. Die Rechteckgeneratoren können dabei entweder freilaufend (astabiler Multivibrator) oder netzfreuenzsynchronisiert (Mono-Flop) sein. Einen Fahrregler mit Impulsbreiten-Steuerung zeigt vorstehendes Bild 7, weitere Schaltungen siehe auf den folgenden Seiten unter (e), (f), (g) und (h). Bei Fahrreglern mit reiner Impulsbreitensteuerung besteht die große Gefahr, daß die Elektromotoren aufgrund der in den steilflankigen Rechteckimpulsen enthaltenen höheren Frequenzanteile (Fourier-Zerlegung) durch induktive Wirbelstrom-Aufheizung unzulässig bis zur Zerstörung erhitzt werden. Das Frequenzspektrum ist daher unbedingt durch Tiefpaßfilter zwischen Rechteckgenerator und Regler-Endstufe zu beschneiden. Da die kleinen Z-Motoren nur eine geringe Wärmeabfuhr ermöglichen und deren Kunststoff-Teile (Gehäuse und besonders die Kollektorlamellen-Fassung) hitzeempfindlich sind, ist vom Betrieb mit diesen Fahrreglern unbedingt abzuraten. Die Vorteile von Fahrreglern mit Impulsbreitensteuerung nutzen und deren Nachteile vermeiden gemischte oder kombinierte Fahrregler, die zum Anfahren und langsamen Anhalten Impulse (konstanter Breite) verwenden und während des normalen Fahrbetriebs zu reinem Gleichstrom übergehen. Ein einfacher Regler dieser Art wurde bereits erwähnt (siehe Schaltung unter (b)), eine weitere etwas aufwendigere Schaltung, die jedoch mehr Einstellmöglichkeiten bietet, ist unter (c) gezeigt. Diese beiden Schaltungen dürften optimal für den Betrieb von Z-Lokomotiven geeignet sein. |
| Bauteilliste
zu Bild 8 R1=1k, R2=560Ohm, R3=100Ohm, R4=10k, R5=22Ohm, P1=100k, C1,C3=0,1u, C2=0,22u, C4=220u, D1...D5=1N4002, T1=BC558B, T2=BC548B, T3=TIC106D (Thyristor mit Kühlblech), L=Kfz-Soffitten-Glühlampe 12V/10W als Kurzschluß-Strombegrenzung, PW=Polwendeschalter 2 x UM, Tr=Netztransformator, sekundär ca. 10 V~ für Z-Loks. (Schaltung nach J.Köhler, Modelleisenbahn - vorbildgetreu durch Elektronik) |
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6)
Fahrregler mit Thyristor-Phasenanschnittsteuerung |