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Bild1 zeigt die Schaltung des
Infrarot-Senders mit dem Sender-IC TX-2. Wählt man für die Sende-Frequenz
des Infrarotlichts 36 Kilo-Hertz, lassen sich beim Empfänger die
üblichen Infrarotvorverstärker aus TV-Geräten (Ausschlachtware)
verwenden, die ebenfalls meist mit dieser Frequenz arbeiten. Die doppelte
Frequenz (+/- 20 %) ist mit dem Widerstand R1 an den Pins 11, 12 einzustellen.
Das modulierte Infrarot-Signal an Pin 7 wird mit einem Transistor verstärkt
und über die beiden Infrarotsendedioden abgestrahlt. Die vier Taster
dienen zur Betätigung der entsprechenden Funktionen. Die Schaltung
an Pin 10 dient lediglich zur Anzeige, wenn ein Signal gesendet wird;
falls eine Anzeige nicht benötigt wird, können die Bauteile
R2, R3, der Transistor und die LED entfallen. Zur Stromversorgung werden
zweckmäßigerweise drei Mignon-Batterien verwendet. Ein Ausschalter
kann entfallen, da das IC praktisch nur bei Tastenbetätigung Strom
zieht.
Bild 2 zeigt die Schaltung des Empfängers.
Das Sendersignal wird von dem Infrarot-Vorverstärker-Modul (hier
ein TSOP 1736, 36 kHertz, Ausschlachtware aus TV-Gerät) empfangen
und durch T0 verstärkt an Pin 3 des RX-2 weitergegeben. mit dem Widerstand
R4 an den Pins 4, 5 ist der Oszillator des ICs wiederum auf die doppelte
Empfangsfrequenz (also 72 kHertz +/- 20 %) einzustellen. Die Ausgänge
Pins 6,7 und 10, 11 steuern die Motorbrücken für Vorwärts/Rückwärts-
bzw. Links/Rechts-Fahrt an.
Achtung : Das IC RX-2 sollte maximal mit +Ub
= 4 Volt (+Ub an Pin 13) betrieben werden, zur Spannungsherabsetzung dient
hier der Widerstand R5. Bei höherer Betriebsspannung steigt der Ruhestrom
des ICs stark an !
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