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Bild 1 Typische
Schaltung eines Senders mit TX2C
T1 bildet einen Quarzoszillator für die durch
den Quarz bestimmten Trägerfrequenz des Senders. Die Hochfrequenz
wird über C4 kapazitiv an die Basis von T2 der Senderendstufe angekoppelt.
Zusätzlich wird der Basis von T2 das Modulationssignal des TX2C über
R7 galvanisch zugeführt. L1, L2 sind zwei Festinduktivitäten,
sie bilden die Arbeitswiderstände von T1 bzw. T2. . Das modulierte
HF-Signal gelangt über C11 und ein sogenanntes Pi-Filter (C7, C8,
L3) an die Antenne. C7, C8, L3 bilden einen Resonanzkreis, der auf die
Quarzfrequenz abzustimmen ist. Das Pi-Filter dient zur Anpassung des Ausgangswiderstandes
der Senderendstufe an den Antennenwiderstand, der von L4 (dient zur künstliche
Vergrößerung des Antennenwiderstandes) und einer kurzen Stabantenne
gebildet wird. L3, L4 sind kleineWickelkörper mit ca. 8 bzw. 12 Windungen
und einem verstellbaren Ferritkern. L3 und L4 sind auf optimale Antennen-Abstrahlung
einzustellen, (was u.U. ohne geeignete Meßgeräte wie bei mir
nach Gefühl auf größte Reichweite etwas mühsam ist.)
Die Betriebsspannung von 9 Volt (Blockbatterie) wird für das IC TX
2 C mittels R4 und der Zenerdiode D1 auf 3 Volt herabgesetzt. Mit den
Tastern T1 und T2, bzw. T3 und T4 (bei käuflichen Geräten meist
zwei Knebelschalter (links/rechts bzw. auf/ab)) werden die entsprechenden
Funktionen am Fahrzeug (Links-/Rechtslenkung, Vorwärts-/Rückwärtsfahrt)
ausgelöst. Ein entsprechendes Modulationssignal (siehe unten !) erscheint
an Pin 8 und wird über R7 der Senderendstufe zugeführt. Die
Taste T5 "turbo" wird meist nicht verwendet, mit ihr kann eine
rasantere Fahrt des Autos ausgelöst werden, wenn die Empfängerschaltung
entsprechend ausgelegt ist.
Mit dem Trimmer R1 ist die interne Oszillatorfrequenz (100 kHz bis 200
kHz, typisch 128 kHz) des ICs einzustellen. Sie muß mit der Oszillatorfrequenz
des Empfänger-ICs innerhalb 20 %, besser genauer (!), übereinstimmen.
Wenn Sie auf dem Flohmarkt nicht zusammengehörige Geräte (Sender
und Fahrzeug) mit TX2 und RX2 oder deren Varianten (s.o.) erwerben und
das Fahrzeug nicht auf den Sender reagiert, liegt das an nicht übereinstimmenden
Oszillatorfrequenzen.
Pin 10 geht bei jedem Tastendruck von GND (0 Volt) auf die Betriebsspannung
des ICs. Damit kann über T3 eine LED angesteuert werden, die die
Funktion des Senders anzeigt.
Als Nachteil dieser Schaltung kann angesehen werden, daß der Sender
immer, d.h. auch bei nicht gedrückten Tasten, die Hochfrequenz abstrahlt,
da der Quarzoszillator immer eingeschaltet ist. Indem man R5 statt mit
der Batteriespannung mit Pin 10 des ICs verbindet, wird der Oszillator
nur bei Tastendruck eingeschaltet. R5 ist dann ggf zu verkleinern, daß
der Oszillator sicher anschwingt (ca. 47 kOhm).
Bei andere Schaltungsvarianten fand ich eine Modulation von T1 und T2
über Pin 8 und damit auch eine vollständige Abschaltung des
HF-Sendeteils bei nicht gedrückten Tasten, was Batteriestrom spart,
da auch das TX2 eine "Auto Power Off"-Funktion hat.
Pin 7 wird benötigt, wenn das IC in Kombination mit einem Infrarotsender
betrieben wird.
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