| Hobby-Elektronik Die verschiedenen FlipFlop-Arten, TTL- und CMOS-FlipFlops |
| Normalerweise folgt
das Ausgangssignal einer Schaltung zeitlich unmittelbar dem auftretenden
Eingangssignal. In der digitalen Signalverarbeitung ist es jedoch oft erforderlich,
ein Ausgangssignal festzuhalten, also zu speichern, auch wenn das Eingangssignal
nicht mehr ansteht oder sich ändert. Grundelemente dieser Signalspeicher
sind die bistabilen Kippglieder, auch FlipFlops genannt. Ein FlipFlop ist
also eine Kippschaltung, deren Ausgang, ausgelöst durch einen Spannungssprung
oder eine Impulsflanke am Eingang, von GND (= 0) nach + Ub (=1) schaltet
und in dieser Stellung verbleibt, bis er wieder durch ein Signal am Rücksetzeingang
zurückgeschaltet wird. Ein einzelnes FlipFlop kann den Zustand 0 oder 1 annehmen, also 1 bit speichern. In der Hobbyelektronik lassen sich FlipFlops besonders auch als elektronische Taster und "selbsthaltende" Schalter verwenden, wobei man z.B. mit einem kurzen Tastendruck ein Relais oder eine Lampe ein- und ausschalten kann. Als FlipFlops werden meist TTL- oder CMOS-ICs eingesetzt, wobei ein IC meist mehrere FlipFlops enthält. |
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Zum Verständnis der FlipFlop-Schaltungssymbole |
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D-FlipFlop |
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T-FlipFlop Das JK-FF wird oft als Frequenzteiler für Rechteckimpulse eingesetzt. Wie vorstehend beschrieben, wird bei J = K = 1 bei jeder positiven Flanke des Taktimpulses der Ausgang Q in seinen komplementären Zustand umgeschaltet. Wie man leicht einsieht, entspricht das einer Frequenzteilung der an den Takteingang C gelegten Rechteckspannung im Verhältnis 2 : 1. Das JK-Master-Slave-FF läßt sich in gleicher Weise für die Frequenzteilung einsetzen. In dieser Beschaltung wird das JK-FF auch als T-FlipFlop bezeichnet, es hat nur einen Eingang. Das T-FlipFlop läßt sich auch ( besonders nützlich für die Hobbyelektronik) als selbsthaltender Schalter einsetzen (Schaltbeispiel siehe folgende Seite, Bild 9). Bild 3 zeigt als Schaltungsbeispiel einen Frequenzteiler 2 : 1 mit dem einflankengesteuerten TTL-IC 7470. |
| Hinweis:
Weitere Schaltbeispiele für FlipFlop-Schaltungen
siehe: FlipFlop mit Transistoren: Seite "Bistabiler Multivibrator (FlipFlop)". FlipFlop mit NE555: Seite "Grundschaltungen und Anwendungen des NE555", Bild 2a. Anwendungsbeispiele siehe folgende Seite: "Prellfreie Taster und Schalter mit TTL- und CMOS-ICs". |
(20.12.2006) |