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Bild 1a, b zeigt die Grundschaltung des Operationsverstärkers
als Gleichspannungs- oder Wechselspannungsverstärker. Die Anschlußbezeichnungen
gelten für den verbreiteten Allround-Opamp 741 im 8-poligen DIL-Gehäuse.
Bild 1a: Nichtinvertierender Verstärker (hoher Eingangswiderstand).
Die Verstärkung beträgt V = 1 + R2/R1.
Wählt man R1 unendlich groß (gleichbedeutend: R1 wird weggelassen),
so ergibt sich die Verstärkung V = 1 und man erhält den sogenannten
Spannungsfolger mit hoher Stromverstärkung (R2 kann auch entfallen
und der Ausgang Pin 6 wird direkt mit dem invertierenden Eingang Pin 2
verbunden.)
Bild 1b: Invertierender Verstärker. Verstärkung V = R2/R1.
Um als Gleichspannungsverstärker (z.B. in der Meßtechnik)
eine Aussteuerung nach positiven und negativen Spannungen zu gewährleisten,
benötigt der Operationsverstärker eine positive und eine negative
Betriebsspannung. Wird nur ein reiner Wechselspannungsverstärker
(z.B. in der NF-Technik) benötigt, kann die Bereitstellung einer
negativen Betriebsspannung entfallen, wenn die Grundschaltungen gemäß
Bild 2a, b modifiziert werden.
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