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BILD links: Taster zur
Erzeugung negativer bzw. positiver Einzelimpulse zu Testzwecken.
BILD 1: Die Schaltung besteht im Prinzip aus
einem zweistufigen kapazitiv (über Kondensator C1) gekoppelten Verstärker,
dessen Ausgangssignal galvanisch (über Widerstand R4) zurückgekoppelt
wird.
Funktionsbeschreibung. Im
Ruhezustand ist der Transistor T2 leitend, da er Basisstrom über
R1 erhält. T1 ist gesperrt, da dessen Basis nahezu GND-Potential
hat. Der Kondensator C1 ist über R2 und die BE(Basis Emitter)-Strecke
von T2 aufgeladen. Ein kurzer negativer
Spannungssprung am Eingang EIN (also an der Basis von T2) sperrt T2, wobei
T1 über R4 Basisspannung erhält und leitend wird. C1 wird nun
über R1, die CE(Collector Emitter)-Strecke von T1 umgeladen, bis
die Spannung an der Basis von T2 soweit angestiegen ist, daß T2
wieder leitet, demzufolge T1 über R4 gesperrt wird, die Schaltung
also in den Ruhezustand zurückkehrt.
Am Ausgang der Schaltung (Collektor von T2) erscheint ein positiver Rechteckimpuls,
dessen Dauer proportional zum Produkt R1 x C1 ist und am einfachsten durch
Ändern der Größe von C1 geändert werden kann. Am
Collektor von T1 kann ein entsprechender negativer Impuls abgegriffen
werden.
Der Auslöseimpuls am Eingang der Schaltung muß immer kürzer
als der Ausgangsimpuls sein.
Bild 1a: zeigt eine
geringfügig ergänzte (und etwas umgezeichnete) Variante. Hier
ist jedoch dargestellt, wie die Schaltung durch einen positiven
Impuls am Eingang EIN, also an der Basis des gesperrten Transistors T1,
zum Kippen bringt.
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