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Schaltungsbeschreibung: Das Solarmodul (Solarelement,
Leerlaufspannung ca. 4,6 Volt) lädt bei Beleuchtung tagsüber
über die Diode D1 die beiden NiCd- Akkuzellen (Größe AA)
auf.
Der Transistor T3 bildet zusammen mit T2 einen Oszillator, dessen Wechselspannung
nach Gleichrichtung durch T4 größer als die Akkuspannung ist
und eine weisse LED-Lampe zum Leuchten bringt. Als Oszillatorfrequenz
wurde ein Wert von ca. 50 Kilohertz gemessen. (Die im Schaltplan angegebenen
Werte der frequenzbestimmenden Elemente L, C1, C2 sind möglicherweise
falsch, da sie aufgrund etwas dubiosen Aufdrucks nicht sicher ermittelt
werden konnten.)
Da die LED nur bei Dunkelheit leuchten soll, muß der Oszillator
bei Tageslicht ausgeschaltet bleiben. Hierzu dient T1. Bei beleuchtetem
Solarelement steht an dem mit einem * bezeichneten Punkt eine Spannung
von ca. 0,6 Volt (Durchlaßspannung von D1) bezogen auf den Minuspol
des Akkus. Der PNP-Transistor T1 ist also leitend und hält die Basis
von T2 auf Pluspotential fest, wodurch der Oszillator gesperrt ist. Bei
Dunkelheit produziert das Solarelement keine Spannung und die Basis von
T1 erhält jetzt über R2, R3 Pluspotential, so daß T1 gesperrt,
d.h. die Emitter-Kollektorstrecke von T1 hochohmig ist. Der Oszillator
T2, T3 geht, gespeist von der Akku-Spannung in Betrieb, und die LED leuchtet
auf.
Mit dem Schalter S kann die LED-Lampe ggf. abgeschaltet werden.
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