|
Funktionsbeschreibung
Von dem auch zu anderen Bastelzwecken hochinteressanten
PLL (phase locked loop)-CMOS-IC 4046 wird hier nur der spannungsgesteuerte
Oszillator VCO (= voltage controlled oscillator) genutzt. Der Kondensator
C2 an den Pins 6, 7 und der 330k-Widerstand an Pin 11 bestimmen die Mittenfrequenz
fm am Ausgang Pin 4 des VCO, die sich ergibt bei einer Steuer-Gleichspannung
Ust von ca. +Ub/2 am Eingang Pin 9 des VCO. fm beträgt hier ca. 20
Hz.
Drückt man den Taster Ta, so lädt sich der Kondensator C1 schlagartig
auf +Ub auf und an Pin 9 liegt also die Betriebsspannung +Ub. Solange
Ta gedrückt bleibt, läuft der VCO dann mit der Frequenz 2 x
fm; läßt man Ta los, entlädt sich C1 über R1 und
den Eingangswiderstand des VCO und dieser kommt dem Abfall von Ust entsprechend
immer langsamer werdend nach ca. 7 sec zum Stehen.
Die Impulse am Ausgang Pin 4 des VCO werden auf den Eingang Pin 14 des
Dezimalzähler-CMOS-IC 4017 gegeben und erscheinen nacheinander an
dessen Ausgängen Q0 bis Q9, die den Pins 3, 2, 4, 7 usw. bis 11,
wie im Schaltbild rechts am IC 4017 in der Reihenfolge von oben nach unten
dargestellt, entsprechen. Die Zählerausgänge steuern über
die stromverstärkenden Transistorstufen die LEDs an, die nacheinander
als Lauflicht mit der VCO-Frequenz aufleuchten, bis schließlich
nach dessen Stillstand eine der LEDs, vom Zufall bestimmt, am Leuchten
bleibt, was der Endlage der Roulette-Kugel entspricht.
Bei erneutem Drücken von Ta beginnt das Spiel von vorn.
Es ist wichtig, die LEDs in der Reihenfolge im Kreis anzuordnen, wie sie
im Schaltbild von oben nach unten den Zählerausgängen entsprechend
dargestellt sind.
Die Mittenfrequenz fm des VCO und damit die Laufgeschwindigkeit der LEDs
kann durch Ändern von C2, die Auslaufdauer des Roulettes durch Ändern
von C1 den eigenen Wünschen angepaßt werden.
(24.11.03)
|