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Schaltungsbeschreibung
Bild 1: Die Spannungsversorgung
für die Uhrwerksplatine erfolgt durch eine 1,5 V-Batterie (z.B. Typ
AA). Durch eine weitere 1,5 V-Batterie wird die Spannung für den
Schalttransistor und die LED auf +3 V aufgestockt. Die Motorspule der
Uhr wird entfernt und durch einen 1 kOhm-Widerstand ersetzt. Weiters werden
die beiden Spulenanschlüsse Sp durch ein NOR-Gatter (2 Dioden, 22k-Widerstand)
verknüpft. Am unteren Ende des 22k-Widerstandes erscheint ein negativer
Taktimpuls mit einem überlagerten Gleichspannungsanteil (zwischen
ca.1,5 und 2 V). Damit der Transistor nicht bereits durch diese Gleichspannung
durchgeschaltet wird (die LED würde dann dauernd leuchten) sind 2
bis 3 Dioden zwischenzuschalten.
Bild 2: Hier beträgt
die Spannungsversorgung +5 V. Die 1,5 V-Spannung für die Uhrwerks-Platine
wird an einer roten LED abgegriffen, die über den Vorwiderstand von
390 Ohm an 5 V liegt. Damit der Transistor nicht bereits durch die besagte
Gleichspannung durchschaltet sind mehrere (hier sieben) Dioden (alternativ
1 Diode und eine Zenerdiode ZF 4,7 V) zwischen NOR-Gatter und Basis zu
schalten. Am Ausgang erscheint ein positiver Taktimpuls mit TTL-Pegel,
dessen Dauer bei der von mir verwendeten Uhrplatine 30 Millisekunden betrug.
Die Schaltung kann natürlich auch wieder in einen Blinker verwandelt
werden, indem man den 5,6k-Widerstand gegen eine LED mit einem Vorwiderstand
von 150 Ohm auswechselt.
Zur Zahl der zwischengeschalteten Dioden: Man legt an den Taktausgang
eine Spannungsmesser (Zeigerinstrument !) gegen 0 V und erhöht die
Diodenzahl soweit bis der Grundpegel am Ausgang (während der Impulspause)
gerade ca. 0 V beträgt.
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