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Bild 8 zeigt einen durch
eine Lichtschranke ausgelösten Zweiton-Gong für die Modellbahn,
der an Bahnübergängen beim Herannahen eines Zuges ertönt.
IC 4 ist das Tonmodul eines Spielzeug-Handies oder -Pianos nach Bild 2c
oder 3c, das abklingende Töne liefert.
Funktionsbeschreibung:
Fotodiode D1 und T1 sind der Empfängerteil einer Lichschranke. Der
Widerstandswert von R3 ist so an die Fotodiode D1 anzupassen, daß
bei Beleuchtung T2 gesperrt ist. Der bei Beleuchtungs-Unterbrechung am
Emitter von T2 entstehende positive Spannungssprung löst erstens
über R13 den höheren Ton "Ding" an IC 4 aus und startet
zweitens über C2 ein Monoflop (T3, T4) mit nachfolgendem Inverter
T5, der verzögert an IC 4 den zweiten, tieferen Ton "Dong"
auslöst. Die Verzögerungszeit zwischen den beiden Tönen
wird durch die Werte von C2 und R6 bestimmt.
Die Fotodiode D1 wird beleuchtet von einer auf der gegnüberliegenden
Gleisseite installierten Infrarot-Sendediode, deren Strom mit einem Vorwiderstand
auf ca. 20 mA eingestellt wird. Für meinen Versuchsaufbau habe ich
aus einem Videorecorder ausgeschlachtete Infrarot-Sende- und Empfänger-Dioden
verwendet. die dort zu Bandkontrolle dienten. Noch leistungsstärker
sind Sendedioden aus TV- oder VRC-Fernbedienungen.
Alternativ kann die Lichtschranke durch einen Magnetsensor
M ersetzt werden, der durch einen kleinen Permanentmagneten
an einem der Waggons angesprochen wird. R13 und C2 sind dann an Punkt
A der links im Bild gezeigten Schaltung anzuschließen. Den Magnetsensor
M habe ich aus einer Computer-Tastatur ausgeschlachtet.
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