| Hobby-Elektronik: Melodien-ICs aus Postkarten, Ton- und Geräusch-Generatoren und Blinkschaltungen aus Spielzeug und anderem Krimskrams |
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Wer hat nicht schon mal eine Glückwunsch-Postkarte in der Hand gehabt,
die beim Aufklappen eine Melodie abspielt ? ... viel zu schade zum Wegwerfen,
wenn die Batterie leer ist ! Damit läßt sich doch experimentieren
und vielleicht eine hübsche, kleine (nutzlose) Bastelei anfertigen.
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Vorstehende Bilder von links nach rechts: Im folgenden wird zunächst die typische, einfache Schaltungstechnik dieser elektronischen Spielzeug-Module beschrieben.Das Quadrat mit dem Innenkreis bedeutet das betreffende "Klecks-IC", natürlich mit jeweils anderer und unterschiedlich programmierter Innenschaltung. |
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| Bild 1: Blinkschaltungen
mit LEDs Bild 1a zeigt die Schaltung des auf den obigen Fotos gezeigten Blinkherzes. Mit dem Taster T wird das Blinken ein- und ausgeschaltet. Der Betrieb erfogt mit 2 Knopfzellen. Bild 1b zeigt einen Wechselblinker. Solange die Betriebsspannung mit dem Schalter S eingeschaltet ist, leuchten die beiden LEDs abwechselnd auf. Bild 1 c zeigt die Schaltung eines Mehrfachblinkers, wobei die LEDs nach einem bestimmten im IC abgespeicherten Programm aufleuchten. R1 (der bei anderen Schaltungsvarianten im IC integriert ist) ist hier ein externer Widerstand von einigen hundert Kiloohm, dessen Wert die Blinkfrequenz bestimmt. R2 fehlt in den meisten anderen Schaltungsvarianten. Eine als Weihnachtsbaum gestaltete Schaltungsvariante hat 5 Ausgänge mit jeweils mehreren parallel geschalteten LEDs. Mit dem Taster T können nacheinander drei verschiedene Programme eingeschaltet werden: alle LEDs an, alle LEDs blinken im gleichen Takt, die 5 Ausgänge bilden ein Lauflicht. Der vierte Tastendruck schaltet die LEDs aus. Auch Schaltungen gemäß Bild 1c mit anderen Blinkprogrammen habe ich gefunden, z.B. eine Art Roulette-Spiel, mit einem 6-fach-Lauflicht, dessen Lauffrequenz nach dem Start bis zum Stillstand abnimmt, wobei zum Schluß eine LED eingeschaltet bleibt. Die Schaltung hat einen zusätzlichen Tonausgang (vgl. die folgenden Schaltungen), dessen Programm das Roulettespiel effektvoll begleitet. Schaltungstechnisch ähnlich sind auch die elektronischen Würfel. |
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Bild 2: Geräusch-, Ton-, Melodie-Schaltungen
mit Piezo-Schallwandlern |
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| Bild 3: Geräusch-,
Ton-, Melodie-Schaltungen mit Miniatur-Lautsprechern Die Bilder 3a bis 3c zeigen die den Bildern 2a bis 2c entsprechenden Schaltungen hier jedoch mit Miniatur-Lautsprechern (Durchmesser 27 mm, Kunststoffmembrane, Impedanz 7 bis 35 Ohm) oder dynamischen Hörkapseln. Die Lautsprecher sind wegen ihres höheren Leistungsbedarfs fast immer unter Zwischenchaltung eines stromverstärkenden Transistors mit dem IC-Ausgang verbunden. Die Tonqualität ist jedoch wesentlich besser als die der piezokeramischen Schallwandler. Die Schaltungen Bild 3a, 3b finden sich auch mit 3 Volt Betriebsspannung. Die Schaltung nach Bild 3b ist die des im Foto oben rechts gezeigten Rosenblatt-Melodiemoduls. Die Schaltung 3d hat zusätzlich zum Tonausgang komplementär beschaltet einen Blinkerausgang. |
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| (9.9.2005) |