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Wer erinnert sich noch an die ersten digitalen Armbanduhren
? Es waren ziemliche Klötze mit roten LED-Siebensegment-Anzeigen.
Wegen des hohen Stromverbrauchs der Anzeige war diese normalerweise abgeschaltet.
Durch einen Knopfdruck konnte man die Anzeige entweder während der
Dauer des Drückens aktivieren oder für ca.1 bis 2 sec mit automatischer
Selbstabschaltung einschalten. Eine solche Uhr fand ich dieser Tage noch
auf dem Flohmarkt und dachte mir: ... das Ding aus dem Edelstahlgehäuse
ausgebaut und in ein Bahnhofs- oder Bahnbetriebsgebäude eingebaut,
müßte sich doch sehr dekorativ auf der Modellbahnanlage machen.
Das Rechteck in der Mitte des Schaltplans symbolisiert die ausgebaute
Uhrenplatine mit zwei Anschlüssen für Masse (0 V) und die Betriebsspannung
+ 3 V, die mit einer einfachen Spannungsstabilisierung aus den 12 V meiner
Anlage gewonnen wird, zwei weiteren mit Mini-Tastern versehenen Anschlüssen
zum Stellen der Uhr und einem fünften Anschluß zum Einschalten
der Anzeige. Da mein Flohmarkt-Exemplar mit der oben beschriebenen Anzeigen-Selbstabschaltung
ausgestattet war, mußte ein kleiner mit einem Unijunktion-Transistor
(T1=2N4870) realisierter Taktgenerator her, der die Anzeige jedesmal kurz
nach der Selbstabschaltung durch einen kurzen positiven Impuls wieder
einschaltet.
Auf einer meiner Modellbahnseiten ist die Uhr, eingebaut in ein kleines
Betriebsgebäude (selbstverständlich auch unter Verwendung von
ÜEi-Bauteilen gebaut) zu sehen.
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