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Bild 3 zeigt die praktische Ausführung
der beiden Blöcke "Anpaß- + Umschaltverstärker"
und "Schaltverstärker" von Bild 1. Die Ausgänge auf
Bild 2 (unten rechts) sind mit den gleich bezeichneten Eingängen
auf Bild 3 (links) zu verbinden [6].
Vom Eingang Fa gelangt das analoge Signal für die Farbsättigung
auf den von IC4 gebildeten Anpaßverstärker. Auf der Fernbedienung
gibt es neben den Auf/Ab-Tasten für die analogen Farbsignale eine
Taste (mit ->.<- oder NORM bezeichnet), die die Farbsignale auf
einen mittleren, "normalen" Spannungswert setzt. Mit R27 wird
dieser Wert so kompensiert, daß am Ausgang von IC4 Null Volt erscheinen,
wenn die Taste NORM gedrückt wird. Die Taste dient dann zum Anhalten
(bzw. Notstop) der Lok. Die Analogspannungswerte oberhalb des NORMwertes
werden zur Fahrregelung benutzt und so weit verstärkt (Verstärkungseinstellung
mit R30), daß sie zur Aussteuerung des Fahrreglers ausreichen
[7]. Mit der Taste Power ON/OFF wird ein Analogschalter N11
betätigt, der bei ON das Ausgangssignal von IC4 an den Ausgang Fahr
I durchschaltet. An Fahr I kann einer der auf den vorhergehenden Seiten
gezeigten Fahrregler angeschlossen werden, der als Stromverstärker
den nötigen Strom ans Gleis liefert. Das Fahrpoti des Fahrreglers
entfällt dann, an der Stelle von dessen Abgriff ist Fahr I anzuschließen.
Bei OFF verbindet N11 Fahr I mit Pot I. An Pot I kann ein Fahrpoti (10
kiloOhm) angeschlossen werden, alternativ ist Pot I an Masse zu legen,
so daß auch manueller Fahrbetrieb möglich ist, bzw. die Fahrspannung
bei OFF Null ist.
Eine gleiche Schaltung kann an den Eingang He (Helligkeit) angeschlossen
werden, so daß mit einem zweiten Fahrregler an Fahr II eine weitere
Lok gefahren werdenn kann.
Für den Fahrbetrieb weniger geeignet ist das analoge Lautstärke-Signal
an La, das bei jeder anderen Tastenbetätigung vorübergehend
auf "stumm" geschaltet wird, so daß die Lok springen würde.
Die Lautstärke kann aber z.B. gut zum Ein/Ausschalten (Taste MUTE)
und Dimmen von Glühlämpchen Gl verwendet werden.
Die Fahrtrichtungsumschaltung erfolgt jeweils mit zwei (Vor/Zurück)
Kanalwahltasten. Damit die anderen Kanalwahltasten frei verfügbar
bleiben, muß der gegebene Befehl gehalten (gespeichert) werden.
Hierzu kann entweder ein bistabiles Stromstoß-Relais (wie im Prinzip
bei den elektrisch betätigten Weichen) als Powender oder ein FlipFlop
verwendet werden.
Bei den Eingängen K2, K3 (Kanalwahltasten 2, 3) ist als Beispiel
eine Schaltung mit bistabilem Relais Sp I als Polwender an den beiden
Ausgängen PW I gezeigt. T6, T7 [8] erhalten
über C15 bzw. C14 nur einen Stromstoß zum Hin/Herschalten der
beiden Relaisspulen Sp I, die daher nur kurz von Strom durchflossen und
belastet werden [9].
Zur Erzielung steiler Schaltflanken sind die Schmitt-Trigger N7, N8 vorgeschaltet.
Bei den Eingängen K4, K5 wird ein FlipFlop N9, N10 hin/hergeschaltet,
das über T6 an den Ausgang PW II angeschlossen ein normales Umschaltrelais
Sp II betätigt. Kondensator C sorgt für eine definierte Ausgangsstellung
des FlipFlop (Relais Sp II stromlos = Fahrtrichtung vorwärts)
Die Kanalwahltaste 1 wird als "Tastenpark- oder Ausgangsstellung"
mit Anzeige durch eine LED verwendet, die übrigen Tasten (Eingänge
K6 ... K10) können für weitere Schaltzwecke (z.B. Weichen) eingesetzt
werden.
[10] Andere
Fernbedienungssysteme.
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