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Das kostbarste Stück meiner kleinen Sammlung von Röhrenradios
ist der hier gezeigte Telefunken-Empfänger "125 WL Wiking"
mit schönem Bakelitgehäuse im Art-Deco-Stil, Baujahr 1934.
Das Gerät ist mit den Röhren RGN 564, REN 914 und RENS 1364d
bestückt, die den bekannten Europa-Sockel haben. Die Heizspannung
beträgt wie bei den A-Röhren 4 Volt.
Der Schaltplan des Gerätes, der mir freundlicherweise von einem Schweizer
Radiofreund zur Verfügung gestellt wurde und auf meinen Elektronikseiten
zu sehen ist, zeigt eine Audionschaltung mit der Triode REN 914 und einen
nachfolgenden NF-Verstärker mit der Endpentode RENS 1364d. Die Schaltung
entspricht im wesentlichen der klassischen Schaltung des Volksempfängers
VE 301 W.
Einen schönen, weichen Röhrensound hat mein Lieblingsgerät
Grundig Typ 3192 Stereo, Baujahr 1960, in poliertem Holzgehäuse mit
der wohl eher seltenen Doppel-Endpentode ELL 80. Mit ihm läßt
sich gelegentlich auch mal eine WDR IV-Schnulze anhören :-)
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