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Alte Technik beim Modell: Die ersten Elektro-Motoren für die Modellbahn |
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| Um 1900 wurden bei den Lokomotiven
erstmals Schwachstrom-Motoren mit Permanentmagnet für Gleichstrom 4
Volt eingesetzt. Der Motor wurde in Anpassung an die Uhrwerksmotoren zwischen
zwei Rahmenplatten montiert und konnte bei manchen Fabrikaten gegen diese
ausgetauscht werden. Der größte Vorteil lag in der Möglichkeit,
Geschwindigkeit und Fahrtrichtung fernbedient zu steuern, die Nachteile
lagen weniger beim Motor als bei den damals verfügbaren Batterien geringer
Kapazität und Lebensdauer. (Zeichnungen aus U.Becher, W.Reiche: Modellbahntechnik.
Leipzig 1981). Die Kurzlebigkeit der Batterien führte schon kurz nach 1900 bei Märklin zu der abenteuerlich-gefährlichen Entwicklung von Lokomotiven mit "Starkstrommotor", die unter Vorschaltung von Kohlefadenlampen als Vorwiderstand aus dem Lichtnetz (110 oder 220 Volt) betrieben wurden. Dieser Betrieb wurde in Deutschland erst 1926 verboten. Danach brachte Märklin 1927 das 20 Volt-Wechselstromsystem heraus. |
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Verschiedene Batterien um 1900: Braunsteinelement
mit Wasserfüllung, Chromsäure-Tauchelement, Trockenelement und
Bunsenelement.
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Bahn-Anschluß an das Lichtnetz (110
oder 220 V) mit Kohlefadenlampen als Vorwiderstand, um 1905.
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Von der "Zinkpest" zu unterscheiden
ist die "Zinnpest",
die Gegenstände aus Zinn, z.B. Figuren, Gefäße, Orgelpfeifen,
in kalten Räumen befällt. Zinn hat bei 13,2 Grad Celsius einen
Umwandlungspunkt, bei dem die oberhalb tetragonal kristallisierende Modifikation
(beta-Zinn) in das unterhalb 13,2 Grad beständige kubisch kristallisierende
alpha-Zinn übergeht. Die Umwandlung kann bereits langsam bei Temperaturen
unter 18 Grad beginnen und beschleunigt sich mit zunehmender Kälte,
wobei der Gegenstand in ein graues Pulver zerfällt, da das alpha-Zinn
eine geringere Dichte hat und daher ein größeres Volumen einnimmt.
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