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Auf eine flache, breite Holzleiste von 80 cm Länge
sind zwei glatte Vierkant-Buchenholzleisten von 1 x 1 cm Querschnitt (Baumarkt,
gerade Stücke aussuchen) im Abstand von 1 cm geschraubt, so daß
sich in der Rinne zwischen den Leisten gleichstarke Leistenstücke,
ca. 4 cm lang, leichtgängig aber ohne viel Spiel verschieben lassen.
Auf diese verschiebbare Leistenstücke sind quer gleiche Stücke
angeschraubt. Die über Kreuz verschraubten Stücke sind die Reiter
der optischen Bank, an die verschiedene Komponenten geschraubt werden
können, wobei ein feste Höhe über der Grundleiste und der
Mitte der Leistenrinne eingehalten wird, die der optischen Achse entspricht.
Die optische Achse liegt bei meiner Bank 44,5 mm über der Grundleiste.
In die Buchenholzleisten lassen sich gut stabile Metall-Gewinde schneiden
(M2-Gewindebohrersatz im Modellbau-Geschäft). Daher verwende ich
für alle Verschraubungen keine Holz- sondern Metallschrauben M2,
da sich damit genauer arbeiten und die Verbindungen besser wieder lösen
lassen.
Auf dem linken Bild ist eine kleine 10 Watt-Halogen-Lampe
zu sehen, das obere Reiterklötzchen steht ausnahmsweise schräg,
damit die Lampenwendel optimal zur optischen Achse steht. Das aus einer
Haarspraydose gefertigte Lampengehäuse ist abgenommen. Neben der
Lampe ein zweilinsiger Kondensor und ein Meßmarken-Dia in schwarz
gemalten Karton-Rähmchen von 45 mm Durchmesser. Auf dem rechten
Bild eine Mattscheibe in einem Kartonrähmchen. Als Mattscheibe
eignet sich bestens ein Stück unentwickelten Films, da dieser feinkörniger
als eine Mattglasscheibe ist und nur auf der dünnen matten Schichtseite
das Bild auffängt. Neben der Mattscheibe ein Umlenkspiegel mit Lupe,
der den Blick von oben auf die Mattscheibe ermöglicht. Für dieses
Teil wurde der Sucher einer Polaroid-Kamera umfunktioniert.
Linsen , Blenden und andere optische Komponenten lassen sich einfach in
Karton-Rähmchen genormter Größe fassen und auf die Holzreiter
montieren.
Ich verwende die optische Bank hauptsächlich
zur Brennweiten-Bestimmung ausgeschlachteter (siehe Basteltipps) Linsen
für den Okularbau. Hierbei hat sich das Verfahren nach BESSEL am
besten bewährt. Beträgt der Abstand d eines beleuchteten Dias
und einer Mattscheibe mehr als 4f (f = Brennweite der zu messenden Linse)
so gibt es zwei Stellungen der Linse, bei denen diese ein scharfes Bild
des Dias auf der Mattscheibe abbildet. Man mißt den Abstand e zwischen
diesen beiden Stellungen, dann errechnet sich die gesuchte Brennweite
f gemäß
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