| Optik-Bastelspaß: Etwas Theorie zum Bau von Okularen |
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Mit aus aus optischen Geräten (siehe Basteltipps) ausgeschlachteten meist hochwertigen Linsen lassen sich vorzüglich Okulare selbst bauen. Damit man dabei nicht ganz im Dunkeln tappt und aufs blinde Ausprobieren angewiesen ist, seien hier einige einfache theoretische Informationen angegeben, die beim Selbstbau nützlich sein können. Dabei beschränke ich mich auf die beiden einfachsten, zweilinsigen, historisch auch ältesten Okulare, nämlich das Huygens-Okular und das Ramsden-Okular und das von letzterem abgeleitete Kellner-Okular. Komplizierter aufgebaute Okulare dürften für Optikbasteleien mit Karton und Kunststoff eher uninteressant sein. (Auf allen Bildern ist jeweils links das Fernrohr-Objektiv, rechts das Auge zu denken.) |
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Wer es eilig hat, braucht sich von dieser Seite nur die
Gleichungen Glg. 1, 5 und 6 anzusehen und kann gleich auf die folgende
Seite gehen. |
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Für e > 0 liegt H' rechts, für e < 0 liegt H' links von H, entsprechend ist auch h > 0 bzw. h < 0 zu rechnen. |
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| Die Sache erscheint
zunächst etwas kompliziert, kann man sich aber anhand von Bild
2a, 2b veranschaulichen. Bild 2a zeigt den Fall für e > 0,
Bild 2b für e < 0. Grün sind die vorgegebenen Ausgangsdaten,
rot die errechneten Werte gezeichnet. Die Bilder sind maßstäblich
gezeichnet, zum Nachrechnen und -zeichnen hier die vorgegebenen Daten (alle
Werte in mm): Bild 2a: d = 40, fF = 10, fA
= 20. Bild 2b: d =40, fF = 55, fA
= 70. Anmerkung: Die obigen Gleichungen gelten auch für Linsenpaare, in denen Konkavlinsen (negative Brennweite) vorkommen, die jedoch hier nicht interessieren. |
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Fortsetzung folgende Seite ! (Huygens-Okular, Ramsden-Okular)
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| (23.9.2009) |