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Eigenbau eines Plössel-Okulars aus Kunststoff-Teilen.
Das Bild links zeigt die Konstruktionszeichnung des Okulars, das aus Rundscheiben,
bzw. Ringen zusammengesetzt ist, die mit Laubsäge, Feile, Bohrer
und Sandpapier aus schwarzem, klebbaren Polystyrol- oder ABS- Plattenmaterial
gearbeitet wurden (siehe Basteltipps). Die drei auf der Zeichnung auseinandergezogenen
Teile werden miteinander verschraubt und können ggf. zur Reinigung
oder Austausch der Linsen zerlegt werden.
1, 2 Fassung der Augenlinse 9(Durchm. 10 mm, in 2 eingepaßt),
Durchm. außen 26 mm, Pupillenöffnung 6 mm, Teile 1 und 2 verklebt.
3 Distanzring, ca. 3 mm dick, Durchm. innen 9,5 mm. Die Innenöffnung
ist so gefast, daß nach Verschraubung des Okulars die angefasten
Schrägen genau an den leicht vorstehenden Kanten der Linsen anliegen.
4, 5 Fassung der Feldlinse 10. 4 Auflagering des Okulars,
Durchm. außen 28 mm. In 4 werden auf einem Lochkreisdurchmesser
von 20 mm drei Gwindestifte M2 eingeschraubt, mit denen die Teile 1, 2,
3 mit 4 verschraubt werden. 5 Ring mit Okular-Steckmaß 23 mm, 6
Okulartubus (Rohrstück von einem Spielzeug-Fernrohr), 7 Ring
mit Steckmaß 23 mm. Teile 4, 5, 6, 7 miteinander verklebt.
8 Gesichtsfeldblende. Nach dem Zusammenbau des Okulars betrachtet
man mit diesem als Lupe einen von unten z.B. eingeführten Zahnstocher
mit einer Farbpunktmarkierung an dessen Spitze.
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