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Modelleisenbahn Zur Theorie von Elektro-Kleinmotoren (1)
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1) Physikalische Grundlagen Wenn auch das hier Dargelegte weitestgehend für alle Elektro-Kleinmotoren gilt, beziehen sich die folgenden Überlegungen speziell auf einfache Permanentmagnet-Motoren für Gleichstrom und heben einige Aspekte hervor, die die Eigenschaften dieser Motoren, die sich bekanntlich in unseren Märklin-Miniclub-SpurZ-Lokomotiven befinden, kennzeichnen und somit das Fahrverhalten der Lokomotiven besser verstehen lassen. |
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grundlegenden Gesetzen der Physik gilt: Bild 1: Wird ein Stromleiter (als Teil einer Leiterschleife, d.h. eines Stromkreises) in einem Magnetfeld so bewegt, daß sich der magnetische Fluß in der Leiterschleife ändert, so wir in dieser eine elektrische Spannung induziert. Dieses Gesetz heißt in den Schul-Lehrbüchern der Physik: 1. Faradaysches Induktionsgesetz. Die Größe der induzierten Spannung Ui hängt von der Stärke des Magnetfeldes B, der Länge des Stromleiters L im Magnetfeld und der Geschwindigkeit v der Bewegung ab, also Ui = B x L x v (Gleichung 1), wobei die Richtungen von Ui, B und v den Pfeilspitzen entsprechen und senkrecht aufeinander stehen. Bild 2: Umgekehrt gilt für die gleiche gedachte Versuchsanordnung: Auf einen von einem Strom durchflossenen Stromleiter wirkt in einem Magnetfeld eine Kraft, die diesen abzulenken versucht. Die Größe der Kraft K hängt wieder von der Stärke des Magnetfeldes B, der Länge L des Stromleiters im Magnetfeld und der Stärke des Stromes I ab, also K = B x L x I (Gleichung 2), wobei die Richtungen von K, B, I wiederum den Pfeilspitzen entsprechen und senkrecht aufeinander stehen. Erläuterungen:
1) Das Magnetfeld wird in den Bildern hier von Permanentmagneten erzeugt,
dessen Richtung man sich durch sogenannte magnetische Feldlinien dargestellt
denkt, die vom Nordpol zum Südpol des Magneten verlaufen. Diese Feldlinien
kann man durch feine Eisen-Feilspäne sichtbar machen. Hier im Bild
wird die Richtung des Magnetfeldes durch einen senkrechten Pfeil angedeutet.
Näheres zum Magnetfeld siehe auch weiter unten. Man kann also die gleiche Anordnung benutzen, um eine elektrische Spannung zu erzeugen und spricht dann von einem Generator (Dynamo) oder mittels des elektrischen Stromes eine Bewegung zu erzeugen und spricht dann von einem Elektromotor. |